
Kraftfahrzeuggewerbe rät zum Nachrüsten von Tagfahrleuchten
Bonn. Seit Anfang Februar müssen neu typgenehmigte Automodelle in der gesamten Europäischen Union mit Tagfahrleuchten ausgerüstet sein. Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe rät daher zur Nachrüstung aller Fahrzeuge, die noch keine Tagfahrleuchten haben. „Der Sicherheitsgewinn durch Tagfahrleuchten ist unbestreitbar“, betonte ein Sprecher des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Beim Licht-Test 2010 wurden erstmals auch die Fahrzeuge mit Tagfahrleuchten erfasst. Nur zehn Prozent der überprüften Pkw waren damit ausgestattet.
Zahlreiche internationale Studien zeigen, dass Fahren mit Licht am Tag viele Unfälle und gefährliche Situationen verhindert. So nehmen skandinavische Länder bei der Verkehrssicherheit weltweite Spitzenplätze ein. Dort wird seit annähernd 40 Jahren immer mit Licht gefahren. Die Tagfahrleuchten sind für das Gesehen werden ausgelegt und schalten sich automatisch beim Starten des Motors ein.
Die Profis in den Kfz-Betrieben wissen, welche Leuchten zu welchem Automodell passen. Sehr wichtig ist auch der richtige Anschluss. Das Tagfahrlicht darf nämlich nicht einfach zum Standlicht hinzugeschaltet werden. Und wenn das normale Abblendlicht aktiv ist, müssen sich die neuen Zusatz-Lichter automatisch ausschalten, es sei denn, es handelt sich um adaptive Tagfahrleuchten. Diese dürfen dann nicht mit der vollen Helligkeit weiter leuchten. Das wird beim Do-it-yourself-Einbau oft falsch gemacht und dann prompt bei der Hauptuntersuchung beanstandet. Die Kfz-Meisterbetriebe raten zu Tagfahrleuchten in LED-Technik. Sie überzeugen durch fast nicht messbaren Energieverbrauch und halten meist ein ganzes Autoleben lang.
















