
Rückgänge erfassen den
Pkw-Markt Niedersachsen
Großburgwedel. Der Pkw-Markt in Niedersachsen ist im Februar und März "voll vom bundesweiten Trend der Rückgänge erwischt worden". Mit minus 29 Prozent im Februar und 25,9 Prozent minus im März habe sich die Lage der Branche mit rund 3.400 Autohäusern und Werkstätten der "erwarteten automobilen Realität nach dem Ausnahmejahr mit Umweltprämie" angepasst. Karl-Heinz Bley, Präsident des Landesverbandes Niedersachsen-Bremen im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, sagte, man habe frühzeitig nach dem Ende der Sonderkonjunktur auf kumulative Rückgänge im Autojahr 2010 bis zu 30 Prozent hingewiesen.
Es sei aber trotz "des statistischen Absturzes" erfreulich, dass sich die Stimmung in der Branche verbessere. Erste Impulse im gewerblichen Geschäft mit leichten Verbesserungen in der Mittel-und Oberklasse bestätigten, dass die Rückgänge im Privatgeschäft durch den gewerblichen Verkauf gemildert werden könnten. Dennoch müsse man realistisch nach dem ersten Quartal festhalten, dass 18.588 fehlende Verkäufe im Jahresvergleich nicht aufgeholt werden könnten. In den ersten drei Monaten sind in Niedersachsen den Angaben Bleys zufolge 69.035 neue Pkw (Vorjahr: 87.623) zugelassen worden. Der Automonat März habe 30.368 (Vorjahr 40.987) Neuzulassungen registriert.










