Bremen wird kein Elektro-Land

[08.05.2017] Bremen. An der Weser bleibt die Elektro-Prämie ein Ladenhüter. Lediglich neun Anträge sind im April beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gestellt worden. Insgesamt gibt es damit seit dem Start der Förderung im Juli des vergangenen Jahres 91 Förderungen.

Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen, sagte zur Monatsstatistik, der Elektromobilität fehlten unverändert die Kaufimpulse. Die Nachfrage nach Prämien teile sich hälftig auf Unternehmen und Privatpersonen auf. Es fehle die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand.

Für den bremischen Automarkt gebe es insgesamt 46 Prämien für reine Elektro-Fahrzeuge und 45 für Hybrid-Automobile. Seit Jahresbeginn habe sich die Zahl der Prämien von 56 auf 91 gesteigert. Bley: "Bremen wird nach dem aktuellen Interesse zu urteilen kein Elektro-Land." Bundesweit stünden in der Bafa-Zwischenbilanz 17.937 Elektro-Prämien, davon rund 300 für kommunale Einrichtungen und Körperschaften.

Seit Juli des vergangenen Jahres gibt es die Förderung von Staat und Herstellern für Elektro- (4.000 Euro) und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (3.000 Euro).

Letzte Änderung: 08.05.2017Webcode: 0113814