Das Interesse bleibt klein

[05.09.2019] Bremen. Auch im Monat zwei der Verlängerung für den Umweltbonus bleibt das Interesse an der finanziellen Unterstützung für Elektro- und Plug-in-hybrid-Fahrzeuge klein. Nach 28 Anträgen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Juli gab es im August lediglich 26 Anträge. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte, eine dynamische Entwicklung sei nicht zu erkennen.

Für reine batteriebetriebene Fahrzeuge habe das BAFA im August 19 (Vormonat: 20) Anträge bilanziert. Für Plug-in-Fahrzeuge habe es sieben (Vormonat: 8) finanzielle Förderungen gegeben. Für Stromer seien Beihilfen in Höhe von 76.000 Euro im August bezahlt worden, für Plug-in-Hybride 21.000 Euro. Die Länderquote liege im August bei 0,6 Prozent.

Bley sagte, die Gründe für das geringe Interesse an der Elektromobilität seien unverändert. Es gebe große Lücken in der Ladeinfrastruktur, das Angebot sei noch überschaubar und im Vergleich zu Pkw mit Verbrennungsmotoren sei der Preis hoch.

Der Bau von privaten Ladestationen für Elektroautos müsse erleichtert werden. Das Justizministerium plane zwar Erleichterungen im Wohneigentumsrecht, doch die Änderungen seien nicht vor Ende des kommenden Jahres zu erwarten. Im Kern gehe es um einen Rechtsanspruch für Wohneigentümer und Mieter, eine Ladestation errichten zu können.

Letzte Änderung: 05.09.2019Webcode: 0126071