Diesel-Filter - Kaum Nachfrage

[04.04.2016] Bremen. Auch im zweiten Jahr der finanziellen Förderung gibt keine nennenswerte Nachfrage für den nachträglichen Einbau von Rußpartikel-Filtern in ältere Diesel-Fahrzeuge. Insgesamt zwölf Nachrüstungen zum Jahresstart im Januar und Februar seien enttäuschend. 2015 habe es insgesamt 83 finanziellen Förderungen von je 260 Euro gegeben.

Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte zu den aktuellen Statistiken des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), das im Februar des vergangenen Jahres gestartete Förderprogramm habe die Erwartungen nicht erfüllen können. Wörtlich: "Von Impulsen für das Werkstattgeschäft kann keine Rede sein." Die Fördersumme an der Weser betrage rund 3.100 Euro im Jahr 2016.

Der einst mit 30 Millionen Euro gefüllte bundesweite Fördertopf weise noch immer rund 22 Millionen Euro "Restsumme" aus. Folglich müsse geprüft werden, ob eine Aufstockung der einzelnen Fördersumme die Attraktivität des Programms steigern könne. In Bremen und Bremerhaven könnten aktuell noch rund 20.000 ältere Diesel-Fahrzeuge nachgerüstet werde. Dies könne ein wichtiger Beitrag zur Luftreinhaltung sein.

Gefördert würden Filternachrüstungen, die in der Zeit vom 1. Januar bis 30. September 2016 vorgenommen werden. Die Meisterbetriebe der Kfz-Innung informierten über die möglichen Nachrüstungen mit Diesel-Partikelfiltern.

Letzte Änderung: 04.04.2016Webcode: 0105671