Filter-Förderung bleibt ohne Erfolg

[15.12.2016] Bremen. Mit insgesamt 91 Rußpartikel-Filter-Nachrüstungen und einer Fördersumme von 23.660 Euro bleibt das staatliche Förderprogramm hinter allen Erwartungen." Erfolgreiche Förderungen sehen positiver aus“, kommentierte Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen, den vorläufigen Abschluss per Ende November.

Die Werkstätten an der Weser hätten "deutlich mehr erwartet". Man könne davon ausgehen, dass für das Werkstatt-Geschäft ein Umsatz in Höhe von rund 100.000 Euro zusätzlich generiert worden sei. Dennoch müsse man bilanzieren, dass dies Umweltprogramm nicht den erhofften Erfolg gebracht habe. Nach den aktuellen Zahlen des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) erreichte Bremen einen Anteil von 0,34 Prozent.

Bundesweit habe es rund 26.500 nachträgliche Filter-Einbauten gewesen. Dadurch sei das Förderprogramm des Jahres 2016, das bereits Ende September ausgelaufen sei und noch bis Jahresende statistisch erfasst werde, mit knapp sieben Millionen von insgesamt zwölf Millionen Euro ausgeschöpft worden. Pro Fahrzeug habe es eine Förderung des Staates in Höhe von 260 Euro gegeben.

Letzte Änderung: 15.12.2016Webcode: 0109928