Filter-Förderung ein Minimal-Erfolg

[15.12.2016] Großburgwedel. Deutlich unterdurchschnittlich mit einer Quote von 5,5 Prozent ist das staatliche Förderprogramm für Diesel-Filter beendet worden. 1.446 Rußpartikel-Filter sind in diesem Jahr seit Februar nachgerüstet worden. Mit einem knappen "Na, ja", kommentierte Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen, das Förderprogramm.

Die Werkstätten hätten "deutlich mehr erwartet". Man könne davon ausgehen, dass für das Werkstatt-Geschäft ein Umsatz in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro zusätzlich generiert worden sei. Dennoch müsse man bilanzieren, dass dies Umwelt­programm nicht den erhofften Erfolg gebracht habe. Bley: "Ein Minimal-Erfolg, der aber der Umwelt auch hilft."

Bundesweit habe es rund 26.500 nachträgliche Filter-Einbauten gewesen. Dadurch sei das Förderprogramm des Jahres 2016, das bereits Ende September ausgelaufen sei und noch bis Jahresende statistisch erfasst werde, mit knapp sieben Millionen von insgesamt zwölf Millionen Euro ausgeschöpft worden. Pro Fahrzeug habe es eine Förderung des Staates in Höhe von 260 Euro gegeben.

Letzte Änderung: 15.12.2016Webcode: 0109929