Filter-Nachfrage weiter sehr gering

[04.04.2016] Großburgwedel. Die Nachfrage nach nachgerüsteten Dieselpartikel-Filtern in Niedersachsen bleibt auch im Jahr zwei der staatlichen Förderung schwach. Lediglich 227 nachträgliche Filter-Einbauten mit einer Förderung von je 260 Euro in den Monaten Januar und Februar seien enttäuschend. Die Länderquote für Niedersachsen betrage vier Prozent.

Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte zu den aktuellen Statistiken des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), von Impulsen für das Werkstatt-Geschäft könne keine Rede sein. Im Jahr 2016 habe die Fördersumme für Niedersachsen knapp 60.000 Euro betragen. Im Jahr 2015 habe sie bei rund 250.000 Euro gelegen.

Der einst mit 30 Millionen Euro gefüllte bundesweite Fördertopf weise noch immer rund 22 Millionen Euro "Restsumme" aus. Folglich müsse geprüft werden, ob eine Aufstockung der einzelnen Fördersumme die Attraktivität des Programms steigern könne. In Niedersachsen könnten aktuell noch rund 190.000 ältere Diesel-Fahrzeuge nachgerüstet werden. Dies könne ein wichtiger Beitrag zur Luftreinhaltung sein. In knapp 1.200 ältere Diesel-Fahrzeuge sei seit Februar 2016 ein Rußpartikel-Filter nachträglich eingebaut worden.

Gefördert würden Filternachrüstungen, die in der Zeit vom 1. Januar bis 30. September 2016 vorgenommen werden. Die Meisterbetriebe der niedersächsischen Kfz-Innungen informierten über die möglichen Nachrüstungen mit Diesel-Partikelfiltern.

Letzte Änderung: 04.04.2016Webcode: 0105673