Hohe Verluste für neue Benzin-Pkw

[17.03.2021] Bremen. Der Automobilhandel an der Weser musste auch im Februar seine Verkaufsräume geschlossen halten. Das Ergebnis: rote Zahlen. Mit minus 20,1 Prozent blieb auch der zweite Monat des neuen Corona-Jahres klar hinter den Vorjahreszahlen. Besonders hart traf es neue Benziner, die 50,9 Prozent auf noch 310 Verkäufe einbüßten. 1.098 (Vorjahr: 1.375) Verkäufe weist die KBA-Monatsstatistik aus. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, "wie befürchtet war der Beginn des neuen Autojahres ein kapitaler Fehlstart".

310 (Vorjahr: 631) neue Benziner und 358 (Vorjahr: 458) Diesel seien eine Einbuße für die Verbrenner von rund 400 Neuzulassungen. Dem gegenüber stehe das Segment der alternativen Antriebe mit 430 (Vorjahr: 286) Neuzulassungen, davon 214 (Vorjahr: 118) elektrifizierte neue Pkw (BEV und PHEV). Dies seien Zuwächse von 50,3, bzw. 81,4 Prozent. Corona bedingt hätte dieses Fahrzeugsegment aber deutlich abgebremste Steigerungen.

Die Perspektive des Automarktes in Bremen und Bremerhaven bleibe auch für März "im Würgegriff der Pandemie". Kurzfristig seien keine nachhaltigen Lockerungen zu erwarten, sagte Bley und erneuerte seinen Vorwurf der fehlenden Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. 

Letzte Änderung: 17.03.2021Webcode: 0133587