Interesse an E-Prämie um 13 Prozent gesunken

[17.12.2018] Großburgwedel. Um rund 13 Prozent im Vergleich zum Vormonat ist das Interesse für die Elektro-Prämie in Niedersachsen gesunken. 283 Anträge seien entgegen einer allgemeinen positiven Tendenz bundesweit eine Enttäuschung. "Die Prämie ist und bleibt ein Ladenhüter, auch wenn es in anderen Bundesländern leichte Pluszahlen gibt," sagte Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen. Die neue Länderstatistik des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) zeige eine für Niedersachsen unterdurchschnittliche Entwicklung.

205 der Anträge entfielen auf reine Elektroautos und 78 auf Plug-in-Hybride. Die Fördersumme für Niedersachsen habe im November insgesamt 1,1 Millionen Euro betragen. Davon entfielen rund 800.000 Euro auf reine Elektro-Fahrzeuge. Insgesamt seien seit dem Start der Umweltprämie damit nun 7.241 Anträge beim Bafa eingegangen.

Die meisten Anträge auf die Umweltprämie seien bisher aus Nordrhein-Westfalen eingegangen (23.291), gefolgt von Bayern (16.703) und Baden-Württemberg (14.924), was mit der Einwohnerzahl dieser Bundesländer korrespondiere. Niedersachsen liege auf Platz fünf der Ländertabelle. Die Fördersumme für Niedersachsen betrage aus dem mit 1,2 Milliarden Euro gefüllten Fördertopf rund 26 Millionen Euro. Bley sagte, so langsam müsse eine Entscheidung fallen, welchen Zweck die nicht genutzten Gelder zuflössen. Bundesweit seien noch 880 Millionen Euro im Fördertopf und in sieben Monaten endet diese Förderung für die Elektromobilität.

Letzte Änderung: 17.12.2018Webcode: 0122824