Kfz-Gewerbe bleibt trotz neuer Rekorde vorsichtig

Jahrespressekonferenz Bremen (v.l.) Geschäftsführer Kfz-Innung Bremen Ingo Beilmann, stellvertretender Obermeister Günther Engelke, Präsident Karl-Heinz Bley, Obermeister Hans Jörg Koßmann, Geschäftsführer Landesverband Christian Metje. (Foto: ProMotor/nds)

Gesamtumsatz erstmals über 1,6 Milliarden Euro - Kfz-Gewerbe mit zweistelli­gem Umsatzsprung - Rund 76.500 Autokäufe an der Weser - Gebrauchtwagen­handel der Gewinner des Autojahres - "Alternative" wieder nur schwach - Sor­gen im Service - Gute Ausbildungs-Bilanz - Nein zur Elektro-Kaufprämie - Kampf um Kunden-Daten

Bremen. Die Unternehmen des bremischen Kfz-Gewerbes haben im Autojahr 2015 einen neuen Umsatzrekord geschrieben. 1,21 Milliarden Euro aus dem Verkauf neu­er und gebrauchter Pkw und Lkw sowie aus dem Service markieren eine neue Höchstmarke. Im Automarkt an der Weser wurde insgesamt ein Umsatzsprung von rund elf Prozent auf 1,62 (Vorjahr: 1,5) Milliarden Euro bilanziert. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, und Hans-Jörg Koß­mann, Obermeister der Kfz-Techniker-Innung Bremen, ließen vor Journalisten ein Autojahr Revue passieren, das durch erhebliche Sondereffekte beeinflusst war. Die Branche sehe die weitere Entwicklung mit "einem verhaltenen Optimismus, denn die Zahl der Fragezeichen wächst". Den Kfz-Unternehmen fehle in den wichtigsten Ge­schäftsfeldern Stabilität. Das allgemeine ausgeprägte Konsumverhalten sei stärker in den Gebrauchtwagen-Abteilungen angekommen, weniger in den Showrooms mit Neuwagen. Negativ im Jahresvergleich sei auch die Entwicklung der Service-Aufträge in den Werkstätten. Belastend für die gesamte Branche seien die Auswir­kungen des Abgasskandals und die Herausforderungen der Luftreinhaltung in den Städten.

Bley legte eine Umsatz-Bilanz vor, die mehrheitlich kräftige Umsatzsprünge aus­weist. Der Gesamtumsatz im bremischen Automarkt betrage1,62 Milliarden Euro. Ein Plus von 11,0 Prozent. Davon Anteil des Kfz-Gewerbes 74,8 Prozent oder 1,21 Milli­arden Euro. Dies sei ein Plus von 10,5 Prozent.

Neuwagenumsatz im Markt: 735 Millionen Euro. Ein Plus von 13,8 Prozent. Davon Neuwagenumsatz in den Autohäusern: 463,5 Millionen Euro, ein Plus von 13,6 Pro­zent.

Gebrauchtwagenumsatz im Markt; 555,7 Millionen, ein Plus von 13,1 Prozent. Davon Anteil des Fachhandels, der sich aus Marken- und reinem Gebrauchtwagenhandel zusammensetze: 419,1 Millionen Euro, ein Plus von 14,5 Prozent.

Service-Umsatz jetzt 233,1 Millionen Euro, ein Plus von 1,5 Prozent. Nutzfahrzeuge neu und gebraucht: 94,3 Millionen Euro, ein Plus von 4,1 Prozent.

Insgesamt wurden Bleys Angaben zufolge im vergangenen Jahr 76.545 (Vorjahr: 70.983) Autokäufe registriert, davon rund 25.000 Neuwagen. Überdurchschnittlich hoch sei der Diesel mit einem Plus von 15,3 Prozent auf 13.081 (Vorjahr: 11.348) Zulassungen nachgefragt gewesen. 11.727 (Vorjahr: 10.513) Benziner stünden in der Jahres-Bilanz.

Wenn man das Ergebnis der Pkw-Neuzulassungen weiter analysiere, dann könne man den Anteil der Privatkunden mit etwa einem Drittel quantifizieren. "Der Rest oder besser die Mehrheit der Pkw-Neuzulassungen sind gewerbliche Zulassungen, Flot­tengeschäft, Vermieter und natürlich Hersteller und auch Handel mit Eigenzulassun­gen“, sagte Bley.

Die Enttäuschung des Jahres sei das Zulassungsergebnis für Elektro-Pkw. 49 (Vor­jahr: 98) Stromer seien erstmals zugelassen worden. Dies habe den Länderanteil Bremens am Bundesergebnis auf 0,4 (Vorjahr: 1,15) Prozent sinken lassen. Bley: "Der Automarkt an der Weser hat in diesem Segment die rote Laterne des Tabellen­letzten".

Minus für Gas-Pkw

Abwärts sei es im Jahresergebnis auch für den gasbetriebenen Pkw gegangen. 87 (Vorjahr: 121) derartige Pkw seien verkauft worden. Einer der Gründe für die Minus­zahlen im Segment der Gas-Fahrzeuge sei die noch fehlende gesetzliche Absiche­rung der Steuererleichterung für Autogas über das Jahr 2018 hinaus , sagte Bley mit Verweis darauf, dass eine Verlängerung der Energiesteuerermäßigung bis 2025 im schwarz-roten Koalitionsvertrag vereinbart worden sei.

Den rund 7.500 Neuwagen-Privatkunden stünden knapp 49.000 Gebrauchtwagen-Käufer gegenüber. Lediglich fünf Prozent der Kunden im Gebrauchtwagenmarkt sei­en gewerblich. Die wachsende Bedeutung des Gebrauchtwagenmarktes spiegele sich in der Relation von einem Neuwagen- zu sechs Gebrauchtwagenkäufern ein­drucksvoll wieder.

Die Entwicklung der durchschnittlichen Preise für Neu- und Gebrauchtwagen in Höhe von 29.030, bzw. 10.740 Euro zeige das unterschiedliche Kaufverhalten. Private Käufer tendierten immer stärker zu einem jungen, gut ausgestatteten Gebrauchten. Hersteller und Handel belieferten diesen Markt mit ihren Eigenzulassungen. Jeder fünfte Gebrauchtwagen sei im Vorjahr jünger als ein Jahr gewesen.

Die Käufer im Neuwagen- und Gebrauchtwagenmarkt haben Bleys Angaben zufolge mehr Geld ausgegeben, wenn sie sich in 2015 ein Auto gekauft haben: Im Durch­schnitt sei ein Neuwagen aber lediglich um 20 Euro teurer geworden. Dies sei einer der geringsten Preisanstiege der vergangenen Jahre gewesen. Anders sehe es beim Gebrauchtwagen aus, der im Durchschnittspreis um rund 650 Euro auf 10.740 Euro zugelegt habe.

Von hohem Interesse seien die Verhältnisse von jährlichem Haushalts-Nettoeinkommen und Neuwagen-Anschaffungspreis und das Verhältnis Einkommen zum Preis eines Gebrauchtwagens. Erstes liege bei 59 Prozent und habe sich ge­genüber 1996 um zwei Prozentpunkte verringert. Konstant 29 Prozent seien es beim Gebrauchtwagenkäufer.

„Automobile Gesamt-Investition“

Erstmals legte der Verband "eine automobile Gesamtinvestition" für den Autokauf an der Weser vor. Die Differenzen zwischen dem Erlös aus dem Vorwagenverkauf und den Durchschnittspreisen summierten sich auf rund 906 Millionen Euro. Statistisch seien beim Neuwagenkauf aus dem Vorbesitz 7.420 Euro und beim Gebrauchtwa­gen 3.730 Euro erzielt worden. Das heiße im Umkehrschluss, dass beim Neuwagen 21.610 und beim Gebrauchtwagen rund 7.010 Euro draufbezahlt werden mussten.

Im expandierenden Gebrauchtwagenmarkt, der mit 5,2 Prozent Plus auf rund 51.000 Verkäufe überdurchschnittlich abgeschlossen habe, sei der Markenhandel der Ge­winner mit einem Marktanteils-Gewinn von vier Prozentpunkten auf 42 Prozent. Je­weils zwei Prozentpunkte hätten der reine Gebrauchtwagenhandel und der Privat­markt verloren. Deren Marktanteile beliefen sich jetzt auf 19 und 39 Prozent.

Obermeister Hans-Jörg Koßmann berichtete über den Service von "einem Ge­schäftsfeld, das uns im vorvergangenen Jahr beginnend einige Sorgen bereitet." Für 2015 könne die Branche zwar ein Umsatzplus von 1,5 Prozent und damit einen Um­satz von rund 233 Millionen Euro melden, doch die Lage sei nicht stabil. Minuszahlen gebe es nämlich in der Auftragslage von privaten Kunden, Pluszahlen hingegen im gewerblichen Bereich und auch durch Karosserieschäden.

Servicevolumen kleiner

Das Servicevolumen in Deutschland habe sich inklusive des Do-it-yourself-Anteils mit acht Prozent auf 70,6 Millionen Aufträge addiert. Davon landeten 64,4 Millionen in den Werkstätten. Koßmann: "Das sind statistisch rund 540.000 Werkstattaufträge für unsere Unternehmen an der Weser."

Es bestehe aber eine Diskrepanz zwischen den Ergebnissen in den Werkstätten und den Zahlen des DAT-Reports, der auch das Servicegeschäft analysiert. So stammten z. B. viele Wartungs- und Reparaturaufträge aus dem Großkunden-/ Flottengeschäft. Ebenso fielen für den Endverbraucher keine Kosten bei Garantiearbeiten, bei einem Service- oder Wartungsvertrag sowie beim Full-Service-Privatleasing an. Ferner sorgten Unfallreparaturen zwar für Werkstattumsatz, dieser werde allerdings oft di­rekt über die Versicherungen abgerechnet. Die zahlreichen Rückrufe 2015 würden durch die Kundenbefragung ebenfalls nicht erfasst. Dies sei eine Erklärung für den Umsatzanstieg auf der einen und die hohen Auftragsverluste auf der anderen Seite.

Für die Kunden im Service sei 2015 ein geldsparendes Jahr gewesen, denn die durchschnittlichen Ausgaben für Wartung und Reparatur sind Koßmanns Angaben zufolge um 4,6 Prozent gesunken. Insgesamt seien nach 416 noch 397 Euro im Durchschnitt ausgegeben worden.

Von den Gründen für "ein schwieriges Werkstatt- und Teilegeschäft" nannte Koß­mann vor allem die steigenden Serviceintervalle und das hohe Fahrzeugalter. Die Jahresfahrleistung in 2015 mit 14.350 (Vorjahr: 14.470) sei leicht gesunken. Dabei hätten sicherlich nicht wenige vermutet, dass durch die niedrigen Kraftstoffpreise die Jahresfahrleistung gestiegen wäre.

Gute Ausbildungs-Bilanz

Koßmann legte auch die Ausbildungsbilanz 2014/2015 vor, die "ein zukunftweisender Meilenstein" sei. 249 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge, davon 180 für den Kfz-Mechatroniker, je 30 für den Fahrzeuglackierer und den Automobilkaufmann/-frau und neun für den Zweiradmechaniker gebe es in Bremen.

Das neue Berufsbild umfasse jetzt auch die System- und Hochvolttechnik. Damit sei eine weitere Tür zur Service-Zukunft geöffnet. "Diese Entwicklung bestätigt die hohe Attraktivität und Zukunftsfähigkeit einer Ausbildung im Kfz-Gewerbe“, betonte Koß­mann. Ein dicker Wermutstropfen störe diese Ausbildungsbilanz allerdings: Nicht alle Ausbildungsplätze hätten besetzt werden können.

An dieser Lage würden aktuell auch Flüchtlinge wenig ändern können, denn jeder Ausbildung, so auch in den bremischen Autohäusern und Servicebetrieben, müsse die Sprachen-Schulung vorgeschaltet sein. Koßmann sagte, in der Flüchtlings-Frage gebe es noch einige Hürden zu überwinden. Die Innung müsse weiterhin Überzeu­gungsarbeit für die Integration leisten. "Ich wünsche mir, dass durch gemeinsame Arbeit und gegenseitiges Kennenlernen Vorurteile verschwinden und Verständnis wächst." Kossmann zeigte sich optimistisch, dass mit einer Berufsorientierung und fachlichen Berufsvorbereitung in den Bildungsstätten der Schritt in die betriebliche Ausbildung gelingen könne. Auch über die Bildungsstätten des Handwerks bestehe die Chance, junge Flüchtlinge gezielt mit Handwerksbetrieben zu vernetzen.

„Werthaltiges E-Paket“

Wer über die Elektro-Mobilität strategisch denke und handeln wolle, müsse ein "gro­ßes werthaltiges Paket" ohne Kaufprämie schnüren. Das Kfz-Gewerbe bleibe beim Nein, schon weil kurzfristige Mitnahmeeffekte und die Begehrlichkeiten durch den Export der Stromer, z. B nach Norwegen, Niederlande oder Frankreich wüchsen.

Der hessische Markt sei dafür ein negatives Beispiel, denn im vergangenen Jahr sei­en von 4.000 Neuzulassungen rund 3.000 in den Export gegangen. Selbst mit einer verpflichtenden Haltedauer von zwei Jahren würde der deutsche Steuerzahler mit einer Kaufprämie den Export stark subventionieren.

Der Fokus der Förderung müsse auf dem Ausbau der Lade-Infrastruktur liegen. Bley: "Dies wären nachhaltigere Investitionen." Hierbei setze man auf Schnell-Ladestationen, die eine 80-prozentige Aufladung der Autobatterie kurzer Zeit ermög­lichten. Solche Ladesäulen sollte es sehr zügig im deutschen Straßennetz geben.

Das Kfz-Gewerbe fordere im großen Elektro-Paket auch eine bessere Förderung der Überbetrieblichen Ausbildung. Hochvolt- und Anlagentechnik müsse flächendeckend gelernt werden. Das neue Berufsbild im Kfz-Gewerbe trägt dieser Entwicklung im übrigen Rechnung. Zudem wolle man eine Sonderabschreibung für gewerbliche E-Mobile. Die Öffentliche Hand müsse zudem eine Elektro-Offensive umsetzen, denn dies sei auch ein erster kleiner Schritt für einen Elektro-Gebrauchtwagen-Markt.

Nein zu Bargeld-Limit

Bley sagte ferner, das Kfz-Gewerbe lehne die Forderung nach Bargeld-Obergrenzen ab. Das aktuell diskutierte Verbot für Bargeldzahlungen ab 5.000 Euro treffe das Kfz-Gewerbe in Handel und Service. Es sei nicht die Ausnahme, dass ein Auto bar be­zahlt werde. Bei gebrauchten Pkw sei dies sowohl im Ver- als auch im Einkauf öfter der Fall. Im Service könne die Reparatur eines Motors, Stichwort Austauschmotor, schnell ein paar Tausender kosten.

Ein Bargeld-Limit sei ein Eingriff in die Entscheidungs- und Verfügungsfreiheit sowohl der Autohäuser und Kfz-Betriebe als auch der Kunden. Für das Kfz-Gewerbe seien die bestehenden Regelungen des Geldwäschegesetzes, die beim Autokauf unter anderem verstärkte Überprüfungspflichten ab einer Barzahlung in Höhe von 15.000 Euro vorschreiben, angemessen und ausreichend.

Ein Verbot der Barzahlungen von mehr als 5.000 Euro würde im Kfz-Gewerbe ver­mutlich bürokratischen Mehraufwand verursachen, ohne dass auf den ersten Blick signifikante Effekte einer solchen Beschränkung bei der Bekämpfung von Geldwä­sche und Terrorismus zu erkennen sind.

Digitalisierung im Auto-Geschäft

Abschließend ging Obermeister Koßmann auf die Digitalisierung im Automobilge­schäft ein. Fahrzeugkauf und -verkauf, Service- und Teilegeschäft unterlägen immer stärker den digitalen Veränderungen. Einige Prozesse steckten noch in den Kinder­schuhen. Koßmann: "Aber die Reise vorwärts geschieht mit großen Schritten."

Im Kfz-Handel sei die Digitalisierung längst Realität. Kunden konfigurierten neue Fahrzeuge in der Regel auf der Plattform des Herstellers, stellten Preisvergleiche an und besuchten dann mehrere Händler für weitergehende Beratung und Probefahrt. Damit stehe aber der Hersteller in direkten Kontakt mit dem potenziellen Kunden. Und das Arbeitsprinzip, nach dem der Hersteller Automobile herstelle, Handel und Service diese verkauften und warteten, drohe aus dem Gleichgewicht zu rutschen.

Der Hersteller könne diese Kundendaten nämlich an einen autorisierten Händler oder Servicebetrieb weiterleiten. Die Regeln für diesen Prozess gebe sich der Hersteller am liebsten selbst. Aber alle Kfz-Betriebe benötigten einen gleichberechtigten Zu­gang zu allen Daten und Informationen des Kraftfahrzeugs. Nur dann, sagte Koß­mann, sei die Branche auf Augenhöhe mit den Herstellern und könnte unseren Kun­den den erforderlichen Service und neue Serviceleistungen anbieten.

Wem gehören die Daten?

Aus Kundensicht stelle sich wie im Gesundheitswesen die Frage "Wie lange noch ist der Kunde Herr seiner Daten? Eine der zukunftweisenden Herausforderungen in der gesamten Automobilwirtschaft sei folglich die Frage "Wem gehören die Daten des Autos und die Daten aus der Nutzung des Autos?"

Koßmann verwies auf eine aktuelle Befragung, nach der 90 Prozent der europäi­schen Autofahrer fordern, dass die Daten eines vernetzten Autos dem Eigentümer oder dem Fahrer gehörten. 91 Prozent forderten eine Möglichkeit zum Abschalten der Verbindung zum Autohersteller, 92 Prozent wollten ihren Service-Anbieter selbst auswählen.

Das Kfz-Gewerbe fordere die politischen Entscheidungsträger in Hannover, in Berlin und in Brüssel auf, den Datenschutz auf den Mobilitätssektor auszuweiten und die Hoheit über Fahrer- und Fahrzeugdaten dem Autolenker rechtlich zuzusichern.“ Die Kampagne, die unter dem Namen „My car my data“ die Datenhoheit des Verbrau­chers bei vernetzten Fahrzeugen zum Ziel habe, werde unter anderem vom ADAC getragen.

Das Ergebnis der Untersuchung zeige, dass neben vielen anderen Daten auch die Fahrtenanzahl mit Kilometerstrecke ebenso gespeichert werden könne wie die letz­ten 100 Parkpositionen und maximale Motordrehzahlen. Die übermittelten Daten lie­ßen folglich Rückschlüsse auf Fahrstil und Wartungszustand zu.

Prognose für 2016

Präsident Karl-Heinz Bley sagte abschließend mit Blick auf das neue Autojahr, der Jahresstart im Januar sei mit dem Minus von 5,8 Prozent bei den Besitzumschrei­bungen und den im Jahresvergleich stabilen Neuzulassungen "noch kein Wegweiser für die konjunkturelle Auto-Reise".

Dennoch erwarte die Branche mit "vorsichtigem Optimismus" ein Jahresergebnis auf 2015er Niveau. Bley forderte die Unternehmen auf, die Chancen des Werkstatt-Geschäfts mit stärkeren individuellen Marketing-Maßnahmen zu nutzen. Aber auch der Verband biete mit einer Glas-Aktion im Mai und dem Licht-Test im Oktober die "Kombination von Sicherheit und Kundenkontakt".

Letzte Änderung: 25.02.2016Webcode: 0104111