Nur 75 Filter-Einbauten trotz staatlicher Förderung

[11.09.2015] Großburgwedel. Es geht weiter bergab: Das Interesse am staatlich geförderten nachträglichen Einbau von Rußpartikel-Filtern in ältere Diesel-Fahrzeuge ist im August weiter gesunken. Lediglich 19.500 Euro aus dem noch immer mit knapp 25 Millionen Euro gefüllten Fördertopf sind im August nach Niedersachsen geflossen. "Es gibt noch viel Geld für sehr viele Nachrüstungen", zeigte sich Karl-Heinz Bley, Präsident des Landesverbandes Niedersachsen-Bremen im Deutschen Kfz-Gewerbe, enttäuscht.

Nach den aktuellen Länderzahlen des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) sind im August in Niedersachsen 75 ältere Diesel-Fahrzeuge mit einem Filter nachgerüstet worden. Insgesamt gebe es damit 722 von bundesweit 20.051 nachträglichen Einbauten. Dies entspreche einer Fördersumme von 5,2 Millionen Euro in Deutschland, davon 187.720 Euro in Niedersachsen.

Bley sagte, man gehe im Verband nicht davon aus, dass der Förderzeitraum, der Ende des Jahres auslaufe, verlängert werde. Ob es indes "kurz vor Ultimo" noch einen Filter-Aufschwung geben könne, sei fraglich.

Letzte Änderung: 11.09.2015Webcode: 0102055