Pkw-Markt bricht um 23,7 Prozent ein

[17.11.2016] Großburgwedel. Der niedersächsische Pkw-Markt ist im Oktober um 23,7 Prozent regelrecht eingebrochen. 26.433 Pkw-Neuzulassungen seien im Vergleich zum Oktober des Vorjahres Verluste von rund 8.000 Verkäufen. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sprach dann auch von „Alarmsignalen“, nachdem es auch im September fast zweistellige Rückgänge gegeben habe.

Sondereffekte beim Hersteller, schwaches privates und gewerbliches Kaufinteresse und die anhaltenden Diskussionen um den Diesel seien Ursachen des schlechten Oktober-Ergebnisses. Den aktuellen KBA-Länderzahlen zufolge habe der Diesel 30,4 Prozent eingebüßt. Dies seien noch 11.714 (Vorjahr: 16.883) Neuzulassungen. Beim Benziner betrage das Minus 18,3 Prozent auf 14.162 (Vorjahr: 17.332) Verkäufe. Einzig der Hybrid-Pkw habe mit 420 (Vorjahr: 226) Zulassungen zugelegt. Elektro-Pkw liegen den Angaben Bleys zufolge mit 66 (Vorjahr: 76) Verkäufen im Minus. Beim Gas-Pkw halte die Talfahrt mit 81 (Vorjahr: 106) Neuzulassungen an.

Folglich sei das Jahres-Zwischenergebnis leicht mit 0,2 Prozent oder 301.054 (Vorjahr: 301.599) negativ. Während Benziner mit 160.355 (Vorjahr: 153.069) um 4,8 Prozent zulegten, habe der Diesel um 5,4 Prozent auf 136.130 (Vorjahr: 143.840) verloren. Auch der Elektro-Pkw liege mit 748 (Vorjahr: 860) Erstzulassungen hinter „unseren Erwartungen“, wie Bley sagte.

Letzte Änderung: 17.11.2016Webcode: 0109445