Pkw-Markt leidet unter den Sondereinflüssen

[16.12.2015] Großburgwedel. In einem bundesweit expandierenden Pkw-Markt mit Zuwächsen von durchschnittlich knapp neun Prozent hat der niedersächsische Markt "kleine rote Zahlen" geschrieben. Ein Minus von einem Prozent auf 31.354 (Vorjahr: 31.686) Pkw-Neuzulassungen sei vor allem einem Rückgang bei Benzinern von 16.011 auf 15.145 zuzuschreiben. Das Kaufinteresse für Diesel sei um 3,9 Prozent auf 15.763 gestiegen.

Karl-Heinz Bley, Präsident des Landesverbandes Niedersachsen-Bremen im Deutschen Kfz-Gewerbe, sagte zu den aktuellen KBA-Länderzahlen, mit Blick auf die bundesweiten November-Ergebnisse könne man für den niedersächsischen "durchaus von deutlichen Wolfsburger Sondereinflüssen" sprechen.

Erfreulich in der November-Bilanz sei das Wachstum der Elektro-Pkw von 55 auf 79 Verkäufen. Enttäuschend hingegen bleibe die Talfahrt der Gas-Pkw von 255 auf 108 Neuzulassungen. Ursache sei die ungeklärte steuerliche Förderung über das Jahr 2018 hinaus. Insgesamt sieht Bley das Autojahr 2015 auf Wachstumskurs, denn die Prognose von rund 345.000 Verkäufen werde "deutlich überschritten".

Letzte Änderung: 16.12.2015Webcode: 0103502