Schwache Bilanz für die E-Prämie

[04.01.2017] Bremen. Schwache Bilanz für die Elektro-Prämie an der Weser! Nach sechs Monaten wurden lediglich 56 Anträge auf eine Prämie gestellt, wie der Kfz-Landesverband Niedersachsen-Bremen mitteilte. Davon seien 25 Anträge für reine Elektroautos und 31 für Plug-in-Hybride. Die Länderquote für Bremen betrage 0,6 Prozent. Bundesweit gebe es nach der Statistik des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 9.023 Prämien.

"Die Prämie hat bisher nicht den erhofften Effekt“, sagte Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Verbandes. Die zum Teil deutlichen Preisunterschiede zu Automobilen mit Verbrennungsmotoren habe die Prämie nicht ausgleichen können. Man hoffe auf Impulse durch neue Fahrzeug-Modelle mit verbesserter Reichweite und eine flächendeckende Lade-Infrastruktur.

Die Kaufprämie kann seit Anfang Juli 2016 beantragt werden. Die Förderung gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die seit dem 18. Mai gekauft wurden. Für reine Elektrowagen mit Batterie gibt es 4.000 Euro, für Hybridautos, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben, sind es 3.000 Euro. Bund und Hersteller teilen sich die Kosten von insgesamt 1,2 Milliarden Euro.

Letzte Änderung: 04.01.2017Webcode: 0110019