Talfahrt der neuen Pkw geht unvermindert weiter

[17.01.2018] Bremen. Der Pkw-Markt an der Weser bleibt auf Talfahrt. Minus 38 Prozent für die Pkw-Neuzulassungen bedeuteten im Dezember nach den aktuellen KBA-Länderzahlen 1.418 (Vorjahr: 2.290) Erstzulassungen. Vor allem der Diesel belastete mit einem Rückgang von 58,7 Prozent die Monatsbilanz. Dies entspricht noch 499 (Vorjahr: 1.209) Verkäufen. Benziner verbuchten Rückgänge von 16,3 Prozent auf 873 (Vorjahr: 1.043) Erstzulassungen.

Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken, der Markt an der Weser habe weder von den gestiegenen Privatkäufen noch von einem expansiven Flottengeschäft profitieren können. Auch die im Bundesgebiet registrierten Impulse durch die Diesel-Eintauschprämien seien nahezu verpufft.

Bley erinnerte daran, dass der bremische Markt mit rund 27 Prozent einen niedrigen Anteil privater Käufer habe. Daher mache sich in der Bilanz auch bemerkbar, dass Flottenbetreiber den Spruch des Bundesverwaltungsgerichts zu Fahrverboten Ende Februar abwarteten. Rund ein Viertel aller Flottenfahrzeuge wären von Fahrverboten betroffen.

Die Jahresbilanz an der Weser zeige mit 22.608 (Vorjahr: 27.155) Neuzulassungen eines der schwächsten Ergebnisse der vergangenen Jahre. Dies seien Verluste von 16,7 Prozent. Benziner lägen mit 3,1 Prozent in den "roten Zahlen", Diesel mit 31,1 Prozent.                 

Letzte Änderung: 18.01.2018Webcode: 0117766