Material zum Herunterladen

Vorstand und Präsidium einstimmig wiedergewählt

Das wiedergewählte Präsidium des Landesverbandes des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen e.V. und des Vorstandes des Landesinnungsverbandes Niedersachsen des Kfz-Techniker-Handwerks (v.2.v.l. stellvertretender Präsident Arnulf Winkelmann, Präsident und Landesin-nungsmeister Karl-Heinz Bley, MdL, stellvertretender Landesinnungsmeister Hans Jörg Koßmann, Markus Ahrens, Lothar Freese, Ludwig Südbeck und Thomas Schacht. Es fehlen Oliver Schatta, MdL und Landespressesprecher Joachim Czychy. Links im Bild Geschäftsführer Christian Metje.
Foto: ProMotor/nds

Mitglieder- und Delegiertenversammlung im Kfz-Gewerbe Niedersachsen-Bremen – Präsident und Landesinnungsmeister Karl-Heinz Bley im Amt bestä­tigt

Celle. Das Präsidium des Landesverbandes des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen e. V. und der Vorstand des Landesinnungsverbandes Niedersachsen des Kfz-Techniker-Handwerks mit Präsident und Landesinnungsmeister Karl-Heinz Bley an der Spitze sind in der gestrigen Mitglieder- und Delegiertenversammlung in Celle im Amt bestätigt worden. Der ein­stimmige Vertrauensbeweis stärke die personelle Kontinuität in den nächsten Jahren. Dies sei in einer Zeit wachsender Herausforderungen für das Kraftfahrzuggewerbe eine wichtige und stabile Basis.

Vor den Wahlen hatte Präsident Karl-Heinz Bley in seinem Tätigkeitsbericht auf die Schwerpunkte der Verbandsarbeit verwiesen. Die thematische Palette reichte von den konjunkturellen Bilanzen in den Ländern Bremen und Niedersachsen über die Technische Fahrzeugüberwachung bis zur Einführung einer staatlich festgelegten Mindestausbildungsvergütung.

 „Aus meiner Sicht bleibt die gesetzliche Festlegung einer Mindestausbildungsvergütung ein schwerer Eingriff in die gelebte Betriebs- und Tarifautonomie,“ sagte Bley. Sie werde gerade die kleinen Kfz-Meisterbetriebe in strukturschwachen Regionen in besonderem Maße belasten.

Diese Regelung, die völlig losgelöst von der Lohn- und der wirtschaftlichen Entwicklung sei, werde vor allem durch den Stufenplan zu deutlichen Belastungen führen. Es sei allerdings zu begrüßen, dass durch eine Übergangsregelung die neuen Maßgaben nicht auf die laufenden Ausbildungsverträge angewendet werden sollen.

Ein anderes wichtiges Thema – Bley: „Ein Ärgernis hoch drei“ – bleibe der Themenkomplex DUH und die Abmahnungen, denn der Bundesgerichtshof (BGH) werde vermutlich die umstrittene Abmahnpraxis durch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nicht unterbinden.  Dennoch gebe es Hoffnung durch einen aktuellen Kabinettsbeschluss, der – so wörtlich – zu „einem probaten Schutzschild für unsere Betriebe“ werden könne. Bley sagte, die Bundesregierung mache Ernst im Kampf gegen Abmahnzocker. Man müsse aber abwarten, was im Detail dann auch in Gesetzesform verabschiedet werde.

Bley ging auch auf die Entwicklung der Elektromobilität ein und warnte in diesem Zusammenhang vor einer Verunsicherung der Autofahrer durch die verschiedenen Untersuchungen und Studien. Das Kfz-Gewerbe bleibe bei seinem Standpunkt einer Technologieoffenheit in der Frage der zukünftigen Antriebe.

Ein wichtiges Thema sprach der designierte Geschäftsführer der ZDK-Abteilung Technik Sicherheit und Umweltschutz an. Herr Werner Steber stellte das Qualitätsmangementsystem vor, welches derzeit vom Bundesinnungsvorstand aufgebaut wird und das noch von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditiert werden soll.

Der ehemalige Präsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Herr Reinhard Grindel, referierte zum Thema: „Die gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs“. Er hob hervor: „Der Fußball schafft Orte für Gemeinschaft. Gerade angesichts der Globalisierung sind Vereine heutzutage als Stätten der Heimat und der Orientierung besonders gefragt. Er appellierte an die Betriebe ihre Mitarbeiter in ehrenamtlichen Tätigkeiten zu unterstützen.

Letzte Änderung: 24.05.2019Webcode: 0124668