Bremen. In einem „roten Umfeld“ sind die alternativen Antriebe weiter auf dem Wachstumskurs. 10.299 (Vorjahr: 9.425) E-Antriebe, Hybride mit und ohne Stecker, Gas und Brennstoffzellen-Antriebe sind ein Anteil von 63,8 (Vorjahr: 50,9) Prozent an allen 16.140 (Vorjahr: 18.531) Pkw-Neuzulassungen im Jahr 2025.
Trotz der Produktoffensive und unverändert starken Sondereffekten durch Eigenzulassungen der Hersteller und dem Zulassungswachstum bei den bezahlbaren BEVs und Plug-In-Hybriden reichte der Gesamtmarktanteil noch nicht aus, um die CO2-Flottengrenzwerte zu erreichen. Ob die neue Kaufprämie einen Schub auslösen werde, bleibe abzuwarten.
Mit einem Elektroantrieb waren 5.542 (Vorjahr: 3.800) Neuwagen beziehungsweise 34,3 (Vorjahr: 20,5) Prozent der Pkw-Neuzulassungen ausgestattet und damit 45,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
3.264 (Vorjahr: 2.302) Elektro-Pkw (BEV) seien neu zugelassen worden, 41,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die vollelektrischen Pkw erreichten einen Anteil von 20,2 Prozent. Plug-in-Hybride (PHEV) bilanzierten im Vorjahr mit 2.278 (Vorjahr: 1.498) Neuzulassungen einen Anteil an allen Neuzulassungen von 14,1 (Vorjahr: 8,1 Prozent.
Auch die wachsende Ladeinfrastruktur habe ihren Anteil am Wachstumskurs der „Alternativen“, sagte Bley. Die Bundesnetzagentur habe per Dezember 2025 für Bremen und Bremerhaven 1.438 (Vorjahr: 1.118) öffentlich zugängliche Ladepunkte gemeldet, davon 301 (Vorjahr: 156) Schnellladepunkte.
Die Neuzulassungen von reinen Verbrenner-Pkw erreichten im Gesamtjahr 2025 in an der Weser 5.838 Einheiten, davon 3.350 Benziner (minus 41,5 Prozent) und 2.489 Diesel (minus 26,4 Prozent). Der Benziner-Anteil an den Pkw-Zulassungen habe bei 20,8 Prozent gelegen, Diesel erreichten einen Anteil von 15,4 Prozent.