Zum Inhalt springen Zum Fußbereich springen

Alternative bleiben auf dem Gaspedal

Großburgwedel. Im niedersächsischen Automarkt wurden zum Jahresauftakt im Januar 22.218 Pkw neu zugelassen, davon 13.296 mit alternativen Antrieben (reiner E-Antrieb, Hybride mit und ohne Stecker sowie Gasantrieb). Der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtmarkt stieg somit im Januar auf 59,8 Prozent, im Vorjahresmonat waren es noch 47,1 Prozent.

Einen Anstieg um 28,2 Prozent auf 5.845 Fahrzeuge erfuhren im Januar die Neuzulassungen von rein batterieelektrischen Pkw (BEV). Der BEV-Anteil an den gesamten Pkw-Neuzulassungen erreichte 26,3 Prozent. Im Vergleich zu Januar 2025 ergibt sich dennoch ein Plus von rund 6,4 Prozentpunkten. 

Der niedersächsische Pkw-Markt wird zu einer Hochburg der Plug-in-Hybride (PHEV), sagte Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen mit Hinweis auf die KBA-Länderstatistik. Ein Plus von 77,1 Prozent bilanzierte diese Antriebsart. 2.607 (Vorjahr: 1.471) PHEVs rollten neu auf die Straßen. Der Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen lag mit 11,7 Prozent 5,3 Prozentpunkte über dem Marktanteil im Januar 2025. Bley wies in diesem Zusammenhang auf die seit dem 1.1.26 geltende zweite Stufe der Abgasnorm Euro 6e für neu zugelassene Pkw und damit auch dem verschärften Utility Factor für PHEV hin.

Ein Plus von 3,4 Prozent realisierten im Januar hingegen die Hybrid-Fahrzeuge ohne Stecker. 4.817 (Vorjahr: 4.659) Neuzulassungen entsprechen einem Anteil an den Pkw-Zulassungen von 21,7 Prozent. Auffällig sei das Minus von 22,2 Prozent für Hybride mit einem Diesel-Antrieb, während der Benzin-Antrieb um 8,1 Prozent zulegte. Zusätzlich rollten im Januar 27 Flüssiggas-Pkw (- 76,7 Prozent) neu auf die niedersächsischen Straßen.