Alternative: Elektro stark, Hybride schwach
Bremen. Starke E-Mobilität, schwache Hybride. Diese Bilanz der Alternativen Antriebe (reiner E-Antrieb, Hybride mit und ohne Stecker sowie Gasantrieb) meldet für den Pkw-Markt an der Weser die KBA-Statistik. Insgesamt erreichten die Alternativen einen Anteil an den 1.435 Pkw-Neuzulassungen im September von 70,5 (Bund: 73,6) Prozent. Dies entspricht 1.012 alternative Zulassungen und eine Steigerung von 10 Prozent. In den ersten neun Monaten 2026 wurden 8.198 (Bund: 1.495.262) Pkw mit alternativen Antrieben neu zugelassen.
Die Neuzulassungen von rein batterieelektrischen Pkw (BEV) wuchsen im September um 74,2 (Bund: 94,7) Prozent auf 486 (Bund: 88.599) Einheiten. Der BEV-Anteil an den gesamten Pkw-Neuzulassungen erreichte 33,9 (Bund: 34,5) Prozent. Im Jahresvergleich schwächere Nachfrage verzeichneten im September die Plug-in-Hybride (PHEV). 201 (Bund: 116.280) PHEV rollten neu auf die Straßen an der Weser. Der Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen lag bei 14,0 (Bund: 10,8) Prozent.
Die Neuzulassungen von Hybrid-Fahrzeugen ohne Stecker wiesen deutliche Verluste aus: 321 (Bund: 71.190) Neuzulassungen entsprechen einem Minus von 26,9 Prozent und einem Anteil an den Pkw-Neuzulassungen von 22,4 (Bund: 27,7) Prozent. Ferner rollten im September 4 (Bund: 1.602) Flüssiggas-Pkw neu auf die Straße.