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An der Weser keine Erholung für Pkw

Bremen.  Offensichtlich kommt die staatliche Förderung der Elektromobilität an der Weser nur „höchst marginal“ an. Mit plus 5,2 Prozent liege der kleinste deutsche Ländermarkt gegenüber dem bundesweiten Plus von 28,8 Prozent deutlich im „Hintertreffen“. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte, die Schwäche der privaten Haushalte schlage sich erneut in der Monatsbilanz nieder.

Das Mai-Ergebnis von 1.115 (Vorjahr: 1.343) Pkw-Neuzulassungen sei der dritte „rote Monat“ in eine Jahreszwischenbilanz, die mit vier Prozent minus deutlich gegenüber dem Vorjahr eingebüßt habe. Bremen und Bremerhaven seien die „automobilen Sorgenkinder“ in einer insgesamt schwachen konjunkturellen Lage. Bley sagte wörtlich: „Eine automobile Erholung ist nicht in Sicht“.

Gegliedert nach den Antriebsarten seien die Verbrenner mit minus 28,8 Prozent „tiefrot“, während die Elektromobilität plus 5,2 Prozent erreicht habe. Auffällig in der Mai-Bilanz sei auch die mit minus 26 Prozent hohe Einbuße für die beliebten Hybride ohne Stecker. Sie hätten 301 (Vorjahr: 407) Zulassungen erreicht.