Großburgwedel. Der niedersächsische Gebrauchtwagenmarkt ist im Juni gegen den bundesweiten negativen Trend spürbar gewachsen. Plus 5,1 Prozent waren der starken Nachfrage nach Benzinern und Modellen der E-Mobilität geschuldet. Stromer (BEV) legten um 48,8 Prozent zu, Plug-in-Hybride (PHEV) bilanzierten mit plus 45,7 Prozent. Eine Steigerung um 3,2 Prozent weist das Ergebnis für Benziner aus.
Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte zur KBA-Länderstatistik, der Gebrauchtwagenmarkt habe nach zwei schwachen Monaten kräftig nach- und aufgeholt. 59.045 (Vorjahr: 56.182) Besitzumschreibungen „sind ein solides, aber kein dynamisches Monatsergebnis“.
Die Juni-Bilanz zeige 31.814 (Vorjahr: 30.832) Umschreibungen für Benziner und 18.955 (Vorjahr:19.167) für Diesel. Dies seien für beide Antriebsformen ein Monatsresultat von 50.769 (Vorjahr: 49.999) Halterwechsel mit einem Plus von 1,5 Prozent. Auf niedrigem Niveau habe die E-Mobilität eine Zunahme von 47,5 Prozent auf 3.844 (Vorjahr: 2.606) Umschreibungen erreicht. Der Anteil betrage 6,5 (Vorjahr: 4,6) Prozent.
Im Segment der alternativen Antriebe stehe der Hybrid ohne Stecker mit 3.932 (Vorjahr: 3.039) Halterwechsel vor dem Stromer (BEV) mit 2.259 (Vorjahr: 1.518) und dem Plug-in-Hybrid (PHEV) mit 1.585 (Vorjahr: 1.088) Besitzumschreibungen im Ranking vorn. Das Segment werde durch Gas-Gebrauchte komplettiert, die 491 (Vorjahr: 531) Halterwechsel bilanzierten.
Die Halbjahres-Bilanz im niedersächsischen Gebrauchtwagenmarkt zeige ein Plus von 1,2 Prozent auf 360.317 (Vorjahr: 355.952) Pkw-Besitzumschreibungen.