Zum Inhalt springen Zum Fußbereich springen

Jahresstart mit "dem alten Bild"

Großburgwedel. Der Jahresstart für die Pkw-Neuzulassungen ist mit dem „alten Bild aus dem Vorjahr“ erfolgt: Minus für Verbrenner, plus für die Elektromobilität. Das Wachstum der E-Mobilität habe sich im Vergleich zum Dezember mit plus 84,8 Prozent deutlich verlangsamt. Die E-Steigerung im Januar betrage 40,1 Prozent. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte, der Gesamtmarkt habe sich „sehr verhalten und schwach gezeigt“. 22.218 (Vorjahr: 22.940) Pkw-Neuzulassungen seien ein Minus von 3,1 Prozent.

Die Bremsspuren der Elektromobilität hingen mit der vorherrschenden Unklarheit mit Blick auf die angekündigte neue Elektro-Förderung des Bundes zusammen. Die Politik müsse „nun endlich liefern und planbare Rahmenbedingungen schaffen“. Mit einer baldigen Besserung der Lage auf dem niedersächsischen Neuwagenmarkt sei nicht zu rechnen, denn „die konjunkturellen Rahmenbedingungen sind unverändert ungünstig“.

Die Januar-Bilanz gliedere sich in 8.922 (Vorjahr: 12.133) Verbrenner, 8.452 (Vorjahr: 6.031) E-Modelle, 4.817 (Vorjahr: 4.659) Hybride ohne Stecker und 27 (Vorjahr: 116) gasbetriebene Neuwagen. Die Zahlen im Detail: 5.377 (Vorjahr: 7.795) Benziner, 3.545 (Vorjahr: 4.338) Diesel, 5.845 (Vorjahr: 4.560) vollelektrische neue Pkw (BEV) und 2.607 (Vorjahr: 1.471) Plug-in-Hybride (PHEV).

Bley sagte mit Hinweis auf Daten des VDA, das kleine Plus von 4 Prozent im Auftragseingang lasse keinen „durchgreifenden Wandel“ erkennen. Die Politik müsse die Rahmenbedingungen für die Elektromobilität verbessern, unter anderem eine optimalere Ladeinfrastruktur.