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Kleines Plus durch gebrauchte Stromer

Bremen. Unerwartet hat der Gebrauchtwagenmarkt an der Weser die September-Bilanz mit einem kleinen Plus abgeschlossen, denn einzig die gebrauchten Stromer (BEV) hätten Steigerungen erreicht. Alle anderen Antriebsarten schrieben Rot. Mit 4.291 (Vorjahr: 4.256) Pkw-Besitzumschreibungen gebe es dennoch einen Hoffnungsschimmer. Gegenüber dem Vormonat August stehe nämlich ein Plus von 12,6 Prozent in der Statistik.

Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte, im Vergleich zum Neuwagenmarkt sei die Nachfrage nach gebrauchten Pkw schwach. Neuwagen profitierten von der staatlichen Förderung für die E-Mobilität. Für Gebrauchte gebe es „kein Geld vom Staat“.

Dies zeige sich in den roten Ergebnissen für Verbrenner, Plug-in-Hybride (PHEV) und den gasbetriebenen Gebrauchten. 3.664 (Vorjahr: 3.701) Benziner und Diesel seien noch immer der führende Marktanteil von 85,5 (Vorjahr: 87,0) Prozent. Die E-Mobilität habe trotz der gestiegenen Nachfrage weiterhin einstellig mit 5,8 (Vorjahr: 4,5) Prozent bilanziert.

Das Jahreszwischenergebnis zeige nach neun Monaten ein Minus von 2,6 Prozent. Dies entspreche 35.489 (Vorjahr: 36.438) Pkw-Besitzumschreibungen.