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Neue E-Pkw mit großem Sprung

Großburgwedel.  Der Neuwagenmarkt in Niedersachsen hat im Juni einen großen Sprung gemacht. Wie aus den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht, kamen im zurückliegenden Monat 33.563 Neuwagen auf die niedersächsischen Straßen. Das waren 23,7 Prozent mehr als im Juni des Vorjahres. Im Ergebnis hat der Neuwagenmarkt damit im ersten Halbjahr zugelegt: um 7,4 Prozent auf 162.975 Einheiten.

„Die Elektromobilität entwickelt sich zu einem tragenden Segment des Neuwagengeschäfts“, sagte Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen. Die Gründe seien vielschichtig, beginnend mit der staatlichen Förderung über die hohen Benzin- und Dieselpreise bis hin zum breiteren Angebot an günstigen E-Modellen.

Herausragend aus der Juni-Bilanz seien die vollelektrischen Neuwagen (BEV), die um 51,0 Prozent auf 9.694 Neuzulassungen zulegten.  Einzig Benziner und Diesel schrieben „rote Zahlen“ mit minus 4,3 Prozent für Benziner und minus 4,0 Prozent für Diesel. Autogas-Neuzulassungen steigerten den Absatz um 80,4 Prozent.

Die Juni-Länderstatistik im Detail: 7.940 (Vorjahr: 8.295) Benziner, 4.041 (Vorjahr: 4.209) Diesel, 9.694 (Vorjahr: 6.421) BEV, 3.724 (Vorjahr: 2.760) PHEV, 7.966 (Vorjahr: 5.338) Hybride ohne Stecker, 193 (Vorjahr: 107) Autogas (LPG)

Die Halbjahresbilanz nach Antriebsarten: Benzin 38.873 (Vorjahr: 45.671), Diesel 23.691 (Vorjahr: 26.588), vollelektrische Pkw (BEV) 43.996 (Vorjahr: 33.917), Plug-in-Hybride 18.339 (Vorjahr: 14.863), Hybride ohne Stecker 37.417 (Vorjahr: 30.115), Autogas 649 (Vorjahr: 622).

Bley sagte zu den Erwartungen in der zweiten Halbzeit, die Branche sehe mit wachsender Zuversicht nach vorn. Das deutlich anziehende Neuwagengeschäft, vor allem mit batterieelektrischen Fahrzeugen, mache sich bemerkbar. Mehr Unternehmer als in der letzten Umfrage erwarteten in diesem Geschäftsfeld steigende Umsätze.