Zum Inhalt springen Zum Fußbereich springen

Pkw-Markt bleibt in den roten Zahlen

Bremen. Der Pkw-Markt an der Weser wird eine rote Jahresbilanz ziehen müssen. Auch der November brachte im Gegensatz zur bundesweiten konjunkturellen Erholung von plus 2,5 Prozent keine Besserung. Minus 11,1 Prozent auf 1.467 (Vorjahr: 1.651) Pkw-Neuzulassungen seien eine Fortsetzung der Talfahrt. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte trotz zweistellige Pluszahlen für die Elektromobilität bleibe „der Markt ein automobiles Kellerkind“.

Die KBA-Länderbilanz weise für die Verbrenner Verluste von 27,5 Prozent aus. Beide E-Modelle bilanzierten mit plus 46,3 Prozent ein starkes Ergebnis. Die Monatsstatistik für November im Einzelnen: Benziner 290 (Vorjahr: 414) Zulassungen, Diesel 202 (Vorjahr: 265), vollelektrische neue Pkw (BEV) 307 (Vorjahr: 203), Plug-in-Hybride (PHEV) 240 (Vorjahr:171), Hybride ohne Stecker 442 (Vorjahr: 588) und Gas-Pkw 6 (Vorjahr: 10).

In der Jahreszwischenbilanz stehe eine Einbuße von 16,2 Prozent. Dies entspreche 14.573 (Vorjahr: 17.384) Pkw-Neuzulassungen. Bley sagte abschließend, der Automobilhandel warte auf die Einzelheiten und vor allem auf den Starttermin der geplanten staatlichen Förderung für den E-Kauf. Die Zeit dränge, um das für die Branche wichtige Frühjahresgeschäft nachhaltig beleben zu können.