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Pkw-Markt bleibt zweistellig "Rot"

Bremen. Der Start ins neue Autojahr 2026 ist an der Weser nicht gelungen. Minus 14,3 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen spiegelten einen insgesamt schwachen Markt wider, der auch für die Elektromobilität leichte Bremsspuren zeigte. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte zu den KBA-Länderdaten, das Wachstum der E-Mobilität habe sich im Vergleich zum Dezember mit plus 105,7 Prozent deutlich verlangsamt. Die E-Steigerung im Januar betrage 40,7 Prozent.

Bley sagte, diese negative Entwicklung sei auch darauf zurückzuführen, dass die Politik für die geplante Förderung bisher noch „keine belastbaren Kaufkriterien geliefert hat". Das Kraftfahrzeuggewerbe brauche planbare Rahmenbedingungen, sonst sei nicht mit einer baldigen Besserung der Lage auf dem bremischen Neuwagenmarkt zu rechnen.

Die Januar-Bilanz gliedere sich in 409 (Vorjahr: 514) Verbrenner, 400 (Vorjahr: 369) E-Modelle und 319 (Vorjahr: 394) Hybride ohne Stecker. Die Zahlen im Detail: 208 (Vorjahr: 289) Benziner, 201 (Vorjahr: 225) Diesel, 239 (Vorjahr: 244) vollelektrische neue Pkw (BEV) und 161 (Vorjahr: 125) Plug-in-Hybride (PHEV).

Bley sagte mit Hinweis auf Daten des VDA, das kleine Plus von 4 Prozent im Auftragseingang lasse keinen „durchgreifenden Wandel“ erkennen. Die Politik müsse die Rahmenbedingungen für die Elektromobilität verbessern, unter anderem eine optimalere Ladeinfrastruktur.