Bremen. Gemischter Start in die neue Saison für Freizeitmobile: Plus 31,5 Prozent für die Neuzulassungen und minus 5,0 Prozent für die Besitzumschreibungen. Zusammen verzeichneten neue und gebrauchte Reisemobile zum Frühlingsbeginn mit 270 (Vorjahr: 250) eine Steigerung von 8,0 Prozent. Neue und gebrauchte Wohnwagen bilanzierten hingegen einen Rückgang von 3,6 Prozent.
Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, sagte, nach dem schwachen Jahresende 2025 seien dies gute Nachrichten, auch wenn die Marktdaten unter dem Rekordniveau der „Corona-Jahre“ lägen. Aktuell sei die Branche durch ein Überangebot in einer herausfordernden Marktlage. Bley verwies darauf, dass Hersteller neue Modelle und Marken in den Markt brächten, der Handel aber „mit vollen Höfen belastet“ sei.
In der Quartalsbilanz der Neuzulassungen sei auffällig, dass der Februar mit Plus 65,4 Prozent der stärkste Monat zum Jahresstart gewesen sei. 43 (Vorjahr: 26) Neuzulassungen spiegelten aber auch Sonderaktionen im Handel wider. Dem gegenüber sei der Februar bei den Besitzumschreibungen mit minus 42 Prozent auf 29 (Vorjahr: 50) Halterwechseln der schwächste Monat gewesen. Nach dem guten Start im Januar habe sich der Markt im März mit 79 (Vorjahr: 76) Umschreibungen stabilisiert.
Der Wohnwagenmarkt an der Weser habe 133 (Vorjahr: 138) neue und gebrauchte Wohnwagen ausgewiesen. Trotz der wirtschaftlich angespannten Lage sei ein Trend vom Wohnwagen zum Reisemobil und Campervan festzustellen.