Bremen. Mit einem Plus von 93,8 Prozent haben die Stromer das Monatsergebnis der Pkw-Neuzulassungen an der Weser deutlich gestärkt. Insgesamt 1.385 (Vorjahr: 1.159) Pkw-Neuzulassungen weise die April-Bilanz aus. Das zweite positive Monatsergebnis für Bremen und Bremerhaven nach einem schwachen Jahresstart lasse die Zuversicht „auf bessere automobile Zeiten“ wachsen.
Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen, die Branche schaue nun auf die in dieser Woche startende Förderung für Privatkunden beim Kauf eines E-Fahrzeugs. Bereits im April hätten private Kunden den Markt der Elektromobilität gestärkt. Nach Antriebsarten gegliedert sei es im April an der Weser wie in den ersten drei Monaten gewesen: Verbrenner büßen ein, Stromer (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) seien die Treiber.
Die KBA-Monatsbilanz im Detail: 239 (Vorjahr: 271) Benziner, 195 (Vorjahr: 203) Diesel, 409 (Vorjahr: 211) vollelektrische Pkw (BEV), 153 (Vorjahr: 136) Plug-in-Hybride (PHEV), 383 Vorjahr: 335) Hybride ohne Stecker und 6 (Vorjahr: 3) Gas-Neuwagen. Die Jahreszwischenbilanz bleibe mit minus 0,7 Prozent „im roten Bereich“. Dies entspreche 5.142 (Vorjahr: 5.177) Pkw-Neuzulassungen für die ersten vier Monate des Autojahres.
Bley sagte mit Hinweis auf Daten des VDA, der Auftragseingang mit einem Plus von 9 Prozent schüre die Hoffnung auf eine dynamische automobile Fortsetzung. Dies nicht zuletzt auch durch den „nunmehr nach monatelangen Verzögerungen“ kommenden Start der E-Förderung für Privatkunden.