Zum Inhalt springen Zum Fußbereich springen

Wieder Talfahrt im Pkw-Markt an der Weser

Bremen. Keine Erholung. Wieder zweistelliges Minus für den Neuwagenmarkt an der Weser. Bundesweit habe es eine Steigerung von 7,8 Prozent gegeben, für Bremen und Bremerhaven weise die KBA-Länderstatistik allerdings ein Minus von 11,4 Prozent aus. Dies entspreche 1.265 (Vorjahr: 1.428) Verkäufen neuer Pkw. Nach dem zweistelligen Plus im September weise der Markt wieder eine Talfahrt aus. „Von einem Goldenen Oktober keine Spur“, sagte Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen.

Der KBA-Oktober-Bilanz zufolge seien die E-Pkw um 21,3 Prozent gestiegen. Dies entspreche 473 (Vorjahr: 390) Neuzulassungen für vollelektrische Pkw (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Im Ranking der Antriebsarten sei der vollelektrische BEV jetzt Spitzenreiter mit 284 (Vorjahr: 238) Neuzulassungen vor dem Benziner, der 277 (Vorjahr: 312) Verkäufe bilanzierte. Neue Diesel stünden mit 186 (Vorjahr: 238) Neuzulassungen in der Bilanz. Plug-in-Hybride hätten mit plus 24,3 Prozent auf 189 (Vorjahr: 152) Zulassungen die höchste Zunahme erreicht.

Mit Verweis auf das negative Jahreszwischenergebnis von 13.106 (Vorjahr: 15.733) Pkw-Neuzulassungen sagte Bley, die Marktdaten Oktober seien vor allem durch eine wachsende private Nachfrage und Pluszahlen der Vermieter entstanden. Mit einem Marktanteil von 22,5 Prozent liege der Stromer an der Weser über dem Bundesdurchschnitt. Trotz der von der EU verfügten zeitlichen Streckung bis 2029 bleibe es bei einem Reduktionsziel von 15 Prozent bei den CO2-Emissionen.